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Social Network von AOL jetzt auch in Deutschland

Montag, 16. März 2009

Nun ist es doch soweit. AOL startet an diesem Montag die Dienste des Social Networks  “Bebo“. Hierbei handelt es sich um eine Plattform bei der User Profile anlegen, Fotos und Videos hochladen sowie miteinander kommunizieren können. Zusätzlich stehen unterschiedliche Entertainment-Inhalte zur Verfügung.

bebo

Parallel zum Start in Deutschland gehen lokale Versionen des Social Networks in Frankreich, Italien, Spanien und den Niederlanden online. Nicole Vanderbilt, seit September 2008 Vice President International von Bebo und zuständig für die neuen Märkte meint hierzu: “Die internationale Expansion ist eine tragende Säule unserer Wachstumsstrategie”.

Bisher ist Bebo in Großbritannien, USA, Irland, Australien, Neuseeland, Kanada und Polen aktiv und zählte im Januar diesen Jahres 22 Millionen Unique Visitors weltweit (nach comScore Media Metrix).

Zentraler Partner wird neben Clipfish auch AlloCiné (Portal für Kino- und TV-Serien), dass bei Bebo ausgewählte Inhalte zur Verfügung stellen wird.

AOL will mit Bebo auf den fahrenden Zug der Social Networks in Deutschland aufspringen. Es bleibt jedoch interessant zu beobachten, in wie weit sich Bebo gegen die Platzhirsche Facebook, MySpace, StudiVZ & Co durchsetzen wird.

via: wuv.de

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Höherer Einfluss von Web 2.0 in der Wirtschaft

Freitag, 01. August 2008

Der Web 2.0 Boom hält weiter an. Auch in der Wirtschaft nimmt dieser Trend immer mehr zu. Bereits heute nutzt schon jedes zweite deutsche Unternehmen Blogs, Wikis und Social Networking. Während 60% diese Bereiche weiterhin ausbauen wollen, sind sogar 80% der Meinung, dass der Einfluss von Web 2.0 Anwendungen weiterhin steigen wird.

Zu diesem Ergebnis kam eine umfangreiche Studie der BITKOM in Kooperation mit Oracle unter Beteiligung von mehr als 400 Unternehmen. „Die ursprünglich im privaten Bereich eingesetzten neuen Technologien wie Blogs haben den Sprung in die Unternehmen geschafft – in aller Regel verläuft der Weg in die andere Richtung“, meint BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer.

Bei der Studie wurde auch deutlich, dass vor allem Wikis als beliebtes Tool zum Informationstransfer genutzt werden. Neben ihnen dienen diverse Web-Communities dem schnellen Finden von passenden Ansprechpartnern in Unternehmen und lösen somit das Problem “Wen spreche ich in meinem Unternehmen an?”. Über Blogs werden betriebliche Prozesse transparent gestaltet und auftretene Probleme sowie Lösungen für andere Mitarbeiter zur Verfügung gestellt. Dies beschleunigt Arbeitsprozesse und steigert so folglich die Produktivität. Dabei leben alle Web 2.0 Anwendungen von der aktiven Gestaltung der Mitarbeiter.

Neben der durchaus positiven Studie bleibt jedoch offen, in wie weit sich die Ergebnisse auf die Branchen verteilen. Gerade klassische Branchen tuhen sich oft bei einer Integration von neuen IT-Tools schwer. Die größten Probleme dürften hier im fehlenden Informationstranser liegen, was auch die Studie gezeigt hat. Dort gaben einige Unternehmen an, dass ihnen der Nutzen unklar ist.

Quelle: BITKOM > Pressemitteilung (PDF 22,9 kb)

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